“Ein Büstenhalter besteht aus zwei geformten, miteinander verbundenen Cups (“Körbchen”) zur Aufnahme der Brüste, zwei über beide Schultern führende Träger zur vertikalen Stabilisierung und einem am Rücken verschließbaren Band zur horizontalen und eigentlichen Stabilisierung. Handelsübliche Büstenhalter haben den Verschluss meistens am Rücken, er kann aber auch vorne zwischen den Cups liegen (“französisch”).”

So kann man es bei uns aller Lieblingsonlinedudelei Wikipedia nachlesen!
Wer sich aber schon immer mal gefragt hat, ob eine Brustbebeutelung tatsächlich jeden Tag Not tut – ja, auch jenseits der Körbchengröße D – dem sei hiermit gesagt:
Es gibt bisher keine schlüssige Lanzeitstudie/Untersuchung, die zuverlässig Auskunft darüber gibt, ob ein Busen ohne BH tatsächlich schneller hängt als mit dem Tragen eines solchen Stoffbrustaufnahmegeräts.
Anbei ein kurzer Artikel aus der ZEIT, “stimmt es, dass…”.
Der BH ist vielmehr zu einem modischen, denn zu einem vorrangig stützenden Utensil avanciert, der sowohl pseudo-tiefenpsychologische “Auskunft über die Trägerin” als auch einen raffinierten und appetitlichen Ausblick auf die weiblichen Geschlechtsmerkmale bietet.
So ist er immer auch Ausdruck über die Zeit, in der wir leben:
Früher galt es als absolut unschücklich keinen BH zu tragen, während sich dann in den späten 60ern die Frauen reihenweise dieses plötzlich so empfundene “Gesellschaftskorsett” von den Oberkörpern rissen, um die neuerworbene Freiheit zu zelebrieren.
Das bringt mich zurück zu folgender gewagten These:
Ist der BH also genau DAS für die Modeindustrie wie der Valentinstag für die Floristen?
Eine unnötige Special Event Erfindung, um den Umsatz anzukurbeln?
Nichts für ungut – ihr hier möchte ich dann eher doch das Tragen eines BH’s empfehlen…..